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Lockangebote erkennen und vermeiden

Lockangebote erkennen und vermeiden

Im Bereich des Marketings sind die verführerischen Lockangebote keine Seltenheit mehr und viel häufiger vertreten als noch vor ein paar Jahren. Nutzer, die auf so etwas eingehen bzw. sich auf so etwas einlassen balancieren auf einem schmalen Grat, auf der einen Seite wartet die treue Kundenbindung, auf der anderen quasi das Damoklesschwert der Unseriösität. Bei der folgenden Betrachtung tauchen wir tiefer in die Welt der Lockangebote ein und werden natürlich dabei hilfreiche Informationen geben, wie man sich davor in Acht nehmen kann und welche Arten es von diesen Angeboten gibt.

Strategien und Risiken von Lockangeboten

Lockangebote, wer kennt sie nicht? Einerseits locken sie Kunden an, die dann oft mehr kaufen, als sie geplant hatten. Andererseits kann es auch passieren, dass es dann Imageprobleme gibt. Und zwar dann wenn Kunden sich getäuscht fühlen. Es geht darum, das richtige Maß zu finden. Zu aggressive Lockangebote können als irreführend wahrgenommen werden (und wer möchte schon als der Bösewicht dastehen?). Auf der andern Seite, wenn man es richtig anstellt, können Lockangebote ein effektives Werkzeug im Marketing-Arsenal sein. Dabei ist es entscheidend, transparent zu bleiben und sicherzustellen, dass das Angebot auch wirklich einen Mehrwert bietet. Natürlich gibt es da auch rechtliche Aspekte zu bedenken. Nicht jedes verlockende Angebot ist auch rechtlich einwandfrei. Am Ende des Tages hängt viel davon ab, wie das Unternehmen seine Strategie umsetzt und welche Werte es vertritt.

Lockangebote: Verbrauchertäuschung oder cleveres Marketing?

Lockangebote wandeln auf einer schmalen Linie zwischen Verbrauchertäuschung und cleverem Marketing. Klar, sie ziehen Kunden an, aber wenn dann letzten Endes das Angebot nicht hält, was es verspricht, fühlen sich Kunden schnell hinters Licht geführt und das Vertrauen ist ein für alle mal weg. Es kommt also schon drauf an, wie ehrlich und transparent man dabei ist. Ein gut durchdachtes Lockangebot kann eine Win-Win-Situation schaffen: Kunden freuen sich über Schnäppchen, Händler über Umsatz. Wenn’s aber in die Irreführung abrutscht, kann das schnell nach hinten losgehen. So eine Strategie ist wie ein zweischneidiges Schwert – es braucht Fingerspitzengefühl, um es richtig einzusetzen.

Die Psychologie hinter Lockangeboten

Hinter Lockangeboten gibt es eine Psychologie die es in sich hat und viele überrascht. Sie spielen mit unserer natürlichen Neigung, Schnäppchen zu jagen und wir sehen ein Sonderangebot und denken sofort: „Hier kann ich sparen!“ (obwohl, wie es sooft der Fall ist, wir am Ende oft mehr ausgeben). Es geht um das Gefühl, ein gutes Geschäft zu machen, was unsere Kaufentscheidung stark beeinflusst. Lockangebote wecken unser Interesse und bringen uns in den Laden oder auf die Webseite aber das Interessante ist, dass sie nicht nur den Verkauf des Angebots selbst ankurbeln. Oft kaufen Kunden dann auch andere, teurere Produkte, die sie zu Beginn eigentlich gar nicht im Visier hatten und die eventuell aktuell auch gar nicht nötig sind. Man könnte sagen, Lockangebote sind wie Köder, der die Fische anlockt, naja nur dass wir die Fische sind. Es ist ein wirklich cleverer Trick, der auf unseren Emotionen und weniger auf rationalen Entscheidungen basiert.

Auswirkungen von Lockangeboten auf das Kaufverhalten

  • Anstieg spontaner Käufe bei Kunden
  • Gesteigertes Interesse an Sonderangeboten
  • Verringertes Preisbewusstsein bei Folgekäufen
  • Erhöhte Besucherzahlen in Geschäften
  • Stärkere Markenbindung bei Zufriedenheit
  • Wahrnehmung der Marke als preiswert
  • Risiko von Kundenunzufriedenheit bei Ausverkauf
  • Verändertes Einkaufsverhalten bei Dauerangeboten

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